Aktuelles zum Prozess gegen die "Gruppe Freital"

6. Februar 2018: 72. Verhandlungstag

Die Verteidiger von Sebastian W. und Rico K. halten ihre Schlussvorträge. Erneut wird sowohl die Existenz einer terroristischen Vereinigung, als auch der bedingte Tötungsvorsatz bestritten. Hinzukommen Ausflüge ins politische Feld: Mehrere Anwälte geiseln die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung als Ursache für die Taten der Freitaler Gruppierung.

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31. Januar 2018: 71. Verhandlungstag

Die nächsten Verteidiger plädieren: Die Verteidigung von Justin S. weist auf die Reifedefizite ihres Mandanten hin und will eine Verurteilung nach Jugendstrafrecht. Die Verteidiger von Maria K. betonen, dass ihre Mandantin vom Organisationsdelikt, wie auch vom Vorwurf des versuchten Mordes bzw. der Beihilfe freizusprechen sei.

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30. Januar 2018: 70. Verhandlungstag

Die Verteidiger von Mike S. und Philipp W. halten heute ihre Plädoyers. Der Schlussvortrag der Verteidigung von Philipp W. fällt knapp aus und konzentriert sich auf Anmerkungen zum Strafmaß. Die Verteidiger von Mike S. plädieren deutlich voneinander abweichend: Der eine bemüht sich um eine juristische Auseinandersetzung, während der andere vor allem seine rechte Gesinnung demonstriert.

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24. Januar 2018: 69. Verhandlungstag

Die Verteidigung beginnt mit den Plädoyers. Die Verteidiger von Timo S. sehen den Tatvorsatz für einen versuchten Mord nicht erfüllt und verweisen auf die geringe Wahrscheinlichkeit einer tödlichen Splitterverletzung. Ähnliches sagt auch die Verteidigung Patrick F.s, sie ergänzt außerdem, dass weder eine terroristische, noch eine kriminelle Vereinigung zu erkennen sei. Die Taten seien lediglich »spontane Frustaktionen«.

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23. Januar 2018: 68. Verhandlungstag

In vier Plädoyers fassen die Nebenklagevertreter der Geschädigten der Anschläge Bahnhofstraße und Wilsdruffer Straße ihre Sicht auf die zurückliegende Beweisaufnahme zusammen. Dabei geht es unter anderem um die Perspektive der Betroffenen, Kritik an Zuständen, die diese Taten möglich gemacht haben und um juristische Einschätzungen insbesondere zum §129a StGB.

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19. Januar 2018: 67. Verhandlungstag

Drei Plädoyers stehen heute auf dem Programm: Zwei Nebenklägerinnen des attackierten Hausprojekts Mangelwirtschaft ergreifen selbst das Wort, anschließend hält ihr anwaltlicher Vertreter sein Plädoyer und schließt sich den juristischen Ausführungen der Bundesanwaltschaft an.

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17. Januar 2018: 66. Verhandlungstag

Das Plädoyer der Bundesanwaltschaft sieht die Anklage umfassend bestätigt. Deutlich und ausführlich thematisiert wird die Ideologie der Angeklagten: Rassismus und Nationalismus. Entsprechend hoch fallen die Strafanträge aus: zwischen elf und fünf Jahren Haft lautet die abschließende Forderung.

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16. Januar 2018: 65. Verhandlungstag

Ende der Beweisaufnahme: Die Nebenklage stellt heute noch zwei Beweisanträge, beide werden jedoch vom Senat abgelehnt, ebenso wie alle anderen noch offenen Anträge der Verteidigung. Rico K.s Verteidiger verlesen außerdem eine ergänzende Einlassung, lehnen die Beantwortung von Fragen jedoch ab. Danach ist die Beweisaufnahme geschlossen. Morgen beginnen die Plädoyers.

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9. Januar 2017: 64. Verhandlungstag

Zwei Staatsanwälte und ein Ermittlungsbeamter werden heute vernommen. Sie berichten über die Bedeutung der jüngsten Aussagen von Rico K. im Rahmen einer polizeilichen Vernehmung, sowie über die Bedeutung der Aussage von Timo S. für die FKD-Verfahren. Bahnbrechende Erkenntnisse scheint aber keine der Aussagen geliefert zu haben. Der Senat kündigt an in Kürze die Beweisaufnahme schließen zu wollen.

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20. Dezember 2017: 63. Verhandlungstag

Nach eine kurzen Vernehmung einer LKA-Beamtin beschäftigt sich das Gericht mit den Beweisanträgen. Ein großer Teil der Anträge wird heute entschieden und verworfen. Darunter auch die Anträge eines Nebenklagevertreters zur Vernehmung der Polizeibeamten, die im Verdacht gestanden haben, Informationen an die »Gruppe Freital« weitergegeben zu haben.

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