RAA Sachsen Opferberatung

Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt

Aktuelles

Pressemitteilung

München/Berlin 9.7.2018

„Das Ende des Prozesses gegen Beate Zschäpe und ihre Mitangeklagten darf nicht das Ende der Aufklärung im NSU-Komplex bedeuten.“

Ich weiß trotz des Gerichtsverfahrens immer noch nicht, warum mein Bruder ausgewählt worden ist“, kritisiert der Bruder des am 15. Juni 2005 in München vom NSU ermordeten Theodoros Boulgarides anlässlich des Prozessendes am 11. Juli 2018 vor der 1. Strafkammer am OLG München gegen Beate Zschäpe und fünf Mitangeklagte.

Das Netzwerk von Blood & Honour, das ab Januar 1998 durch Geld, Ausweise und Wohnungsanmietungen das NSU-Kerntrio unterstützte, stellt heute selbstbewusster denn je die RechtsRock- und FreeFight Großevents und die Geldmaschine für die nächste Generation potenzieller NSU-Nachahmungstäter*innen bereit.“

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Pressemitteilung

Juristisches Gutachten belegt:
Überprüfung von Demokratieprojekten ist verfassungsrechtlich bedenklich und nicht verhältnismäßig

Verbände fordern vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Basis von Qualitätsstandards statt intransparenter Prüfung durch Geheimdienste

Pressemitteilung des Bundesverbands Mobile Beratung e.V. (BMB), des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Demokratie-
entwicklung (BAGD) zur Veröffentlichung eines juristischen Gutachtens

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Call for Volunteers for Helpline Dresden/Freiwillige für Helpline Dresden gesucht!

+++ English Version +++

We are searching for new volunteers for our project Helpline Dresden.

The Helpline Dresden is an emergency number which can be called in any urgent or dangerous situations. It doesn’t replace the general emergency system nor the work of the police, but it is supposed to ensure that people receive help, no matter their missing German language skills.

+++ Deutsche Version +++

Wir suchen neue Freiwillige für unser Projekt Helpline Dresden.

Die Helpline Dresden ist eine Notfalltelefonnummer, die in akuten Problem- oder Gefahrensituationen gewählt werden kann. Sie ersetzt nicht den Notruf der Polizei, soll jedoch sicherstellen, dass geringe oder fehlende Deutschkenntnisse nicht zu einer verzögerten Hilfe in Krisensituationen führen.

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Stellenausschreibung

Für das Projekt Helpline Dresden – Notfallnummer und Informationshotline – suchen wir ab August zwei Kolleg_innen für die Projektleitung mit je 20h Wochenarbeitszeit. Die Bezahlung erfolgt nach TvL, Entgeltstufe 9.

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Solidaritätserklärung mit dem Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.

Solidaritätserklärung des Entwicklungspolitischen Netzwerks Sachsen u.v.m. vom 23.04.2018

Das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) engagiert sich seit fast 20 Jahren für eine Stärkung demokratischer Kultur in Wurzen und der Region. Als einer unserer Mitgliedsvereine – des Entwicklungspolitischen Netzwerkes Sachsen – zeigt es deutlich, dass es nicht nur wichtig ist, sich für Frieden und Gerechtigkeit global einzusetzen, sondern auch konkret vor Ort. Rassismus ist nirgendwo tolerierbar und es braucht mehr denn je Menschen und Initiativen, die sich für würdiges Miteinander einsetzen.

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Pressemitteilung zur Angriffsstatistik 2017

229 rechtsmotivierte und rassistische Angriffe mit mindestens 346 Betroffenen im Jahr 2017. Angriffe in Sachsen sanken im Jahr 2017 wieder auf das Niveau von vor 2015.

„Im Zuge der rassistischen Mobilisierung gegen Geflüchtete hatten sich die Angriffe 2015 (477) und 2016 (437) im Vergleich zu den Vorjahren nahezu verdoppelt. Nun reduzierten sich diese wieder auf das Niveau der Jahre 2013 und 2014. Ohne regelmäßige Mobilisierung gegen Geflüchtete wie noch vor zwei Jahre ist die Stimmung weniger zugespitzt und es fehlen Gelegenheiten für Angriffe“, begründet Robert Kusche den Rückgang.

Insbesondere in den Schwerpunktregionen der letzten zwei Jahre, Dresden (-54%), Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (-78%) und Landkreis Bautzen (-67 %) machte sich das bemerkbar. Dennoch bleibt der Landkreis Bautzen mit 17 Angriffen weiterhin einer der sächsischen Schwerpunkte. Der Landkreis Leipzig sticht trotz Halbierung der Angriffszahlen mit 22 Angriffen ebenfalls weiterhin im sächsischen Vergleich hervor.

 

 

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Pressemitteilung des RAA Sachsen e.V. zum Urteil gegen die „Gruppe Freital“

Die Opferberatung des RAA Sachsen e.V., welche die Betroffenen der Anschläge begleitet und betreut hat, begrüßt die Klarheit des heutigen Urteils gegen die Täter der Gruppe Freital. Dazu Robert Kusche, Geschäftsführer des RAA Sachsen e.V.:

„Das Gericht hat heute die Taten klar als rechten Terror benannt und nimmt damit all denjenigen den Wind aus den Segeln, welche rechten Terror bagatellisieren. Wir setzten darauf, dass das Urteil entsprechende Signalwirkung entfaltet.“

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