Aktuelles zum Prozess gegen die "Gruppe Freital"

24. Mai 2017: 24. Verhandlungstag

Im Mittelpunkt steht weiter der Tatkomplex Overbeckstraße. Das Gericht hört eine weitere Hausbewohnerin, die ihre Sicht auf den Angriff schildert. Außerdem wird erneut die Zeugin S. vernommen, die ihre bereits getätigte Aussage zum Anschlag Overbeckstraße ergänzt und erweitert. Außerdem verhängt das Gericht die angedrohten Ordnungsmittel gegen die Zeugin, weil sie zunächst nicht bereit gewesen war, die Namen ihrer Mitbewohner*innen zu nennen.

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23. Mai 2017: 23. Verhandlungstag

Im Mittelpunkt der heutigen Verhandlung steht der Anschlag auf ein Hausprojekt in der Overbeckstraße in Dresden-Übigau. Der einzige für heute eingeplante Zeuge berichtet ausführlich und detailliert, wie er den wenige Minuten dauernden Angriff erlebt hat und welche Schäden dadurch verursacht worden sind.

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19. Mai 2017: 22. Verhandlungstag

Heute wird die Vernehmung der Zeugin S. fortgesetzt, die als Nebenklägerin wegen des Anschlags Overbeckstraße am Verfahren beteiligt ist. Die Verteidigung versucht die Glaubwürdigkeit der Zeugin in Zweifel zu ziehen und unterstellt ihr, sie sei gar nicht im angegriffenen Hausprojekt vor Ort gewesen.

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17. Mai 2017: 21. Verhandlungstag

Der heutige Prozesstag wird turbulent und ist von vielen Unterbrechungen geprägt. Zunächst schildert eine Nebenklägerin dem Gericht, wie sie den Angriff auf die Overbeckstraße erlebt hat. Als ein Verteidiger beginnt Fragen nach der Identität weiterer Hausbewohner zu stellen, verweigert die Zeugin die Angaben, da sie die Personen nicht gefährden wolle. Es entwickeln sich längere juristische Auseinandersetzungen zwischen der Nebenklage und der Verteidigung. Das Gericht entscheidet letztlich die Frage zuzulassen, stellt jedoch die Verhängung von Ordnungsmitteln zunächst zurück. Deutlich wird außerdem, dass auch in diesem Prozess persönliche Unterlagen von Zeug*innen rechtswidrig zu den Akten genommen wurden.

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16. Mai 2017: 20. Verhandlungstag

Das Gericht vernimmt heute drei Polizisten. Ein Beamter berichtet zunächst über die Äußerungen Timo S.s im Rahmen seiner Wohnungsdurchsuchung. Dann schildert ein BKA-Beamter die mehrstündige polizeiliche Vernehmung des Angeklagten Justin S. und abschließend erläutert ein LKA-Ermittler die Auswertungen von Videomaterial der ARAL in Freital im Zusammenhang mit dem Anschlag Wilsdruffer Straße.

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10. Mai 2017: 19. Verhandlungstag

Das Gericht hört heute drei Zeugen. Zwei weitere Geschädigte berichten zum Anschlag auf die Wilsdruffer Straße und bestätigen im Wesentlichen die bereits getroffenen Aussagen des Vortags. Ein Polizeibeamter erzählt außerdem von den Ergebnissen der Observation des PKWs von Timo S. mit Hilfe eines GPS-Senders.

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9. Mai 2017: 18. Verhandlungstag

Heute sagen zwei Geschädigte des Anschlags Wilsdruffer Straße als Zeugen vor Gericht aus. Beide treten im Verfahren als Nebenkläger auf. Sie schildern eindrücklich das Geschehen am Abend des Sprengstoffanschlags und dessen Folgen. Das Gericht zeigt außerdem ein Video, dass einer der beiden Zeugen wenige Minuten nach der Tat gefertigt hat. Es unterstreicht die Wucht der Detonationen.

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5. Mai 2017: 17. Verhandlungstag

Drei Zeugen sollen heute befragt werden. Ferenc A. beruft sich auf sein Aussageverweigerungsrecht, ein BKA-Beamter berichtet von der zweiten Vernehmung des Angeklagten Rico K., in der er sich zum Anschlag Wilsdruffer Straße äußerte. Abschließend schildert ein zweiter Polizist die polizeiliche Vernehmung von Ferenc A., der dort die Beteilung am Anschlag auf den PKW Richter einräumte.

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3. Mai 2017: 16. Verhandlungstag

Heute vernimmt das Gericht zwei Zeugen. Die beiden Polizeibeamten schildern die Vernehmungen der Angeklagten Sebastian W. und Rico K. - beide scheinen in ihrer Vernehmung nicht mit offenen Karten gespielt zu haben, dennoch untermauern ihre Aussagen verschiedene Anklagepunkte.

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2. Mai 2017: 15. Verhandlungstag

Das Gericht setzt heute die Befragung des Angeklagten Patrick F. fort, später wird er auch Fragen der Bundesanwaltschaft und der Verteidigung beantworten. Im Mittelpunkt stehen viele Nachfragen zu konkreten Anschlägen, zur Tatmotivation und zur Einschätzung anderer Angeklagter. Fragen der Nebenklage beantwortet Patrick F. nicht, stattdessen gibt er zu Protokoll, er fühle sich »unfair« behandelt, weil behauptet wird, er zeige keine Reue.

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