Die folgende Chronik informiert über rechtsmotivierte und rassistische Aktivitäten in Sachsen. Genannt werden nicht nur Übergriffe, sondern auch Propagandadelikte und Veranstaltungen wie Demonstrationen und Konzerte. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Da sich Betroffene oft aus Angst vor weiteren Einschüchterungen weder an die Polizei noch an die Beratungsstellen wenden, gehen wir von einer hohen Dunkelziffer aus. Nicht gelistet werden Übergriffe, von denen wir zwar Kenntnis erlangt haben, die aber aus Gründen der Vertraulichkeit nicht veröffentlicht werden.  Die Vorfälle können nach Landkreisen gefiltert betrachtet werden.

3740 Einträge in der gesamten Chronik

: Reichenbach/O.L. (LK Görlitz)

Hakenkreuze an Fassade gesprüht

Vermutlich über das Wochenende sprühten Unbekannte drei Hakenkreuze an die Fassade eines Hauses auf der Fabrikstraße.

Quelle: Polizei

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: Pirna (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)

Rechte Parolen geschmiert

Mit blauer und goldener Farbe haben Unbekannte mehrere rechte Parolen auf den Gehweg des Neumühlenwegs gesprüht.

Quelle: Polizei

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: Dresden Innere Altstadt (Stadt Dresden)

"U-Bahn-Lied" auf Weihnachtsmarkt gesungen

Auf dem Weihnachtsmarkt am Dresdner Neuemarkt hörte eine Passant*in, wie mehrere Personen das sogenannte U-Bahn-Lied sangen. In dem antisemitischen Lied wird der Bau einer U-Bahn von einem belibiegen Ort nach Auschwitz besungen. Nach Einschätzung von Jurist*innen erfüllt das Singen des Liedes den Tatbestand der Volksverhetzung.

Quelle: Zeug*inbericht

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: Leipzig - Volkmarsdorf (Stadt Leipzig)

Drohanruf in Volkmarsdorf

Laut einer kleinen Anfrage der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz zu rechten Aktivitäten in Sachsen wurde ein Drohanruf getätigt. Es wird demnach wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt. Die Polizei sieht ein "fremdenfeindliches" Motiv. 

Quelle: Kleine Anfrage

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: Leipzig-Schönefeld (Stadt Leipzig)

Mann mit Banane beworfen

Ein Mann aus Kamerun wurde aus seiner Nachbarwohnung heraus mit einer Banane beworfen, als dieser gerade zur Straßenbahnhaltestelle lief. Er sei Rassismus in Leipzig gewöhnt und reagierte darauf, indem er die Banane aß. 

Quelle: Betroffener

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