Die folgende Chronik informiert über rechtsmotivierte und rassistische Aktivitäten in Sachsen. Genannt werden nicht nur Übergriffe, sondern auch Propagandadelikte und Veranstaltungen wie Demonstrationen und Konzerte. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Da sich Betroffene oft aus Angst vor weiteren Einschüchterungen weder an die Polizei noch an die Beratungsstellen wenden, gehen wir von einer hohen Dunkelziffer aus. Nicht gelistet werden Übergriffe, von denen wir zwar Kenntnis erlangt haben, die aber aus Gründen der Vertraulichkeit nicht veröffentlicht werden.  Die Vorfälle können nach Landkreisen gefiltert betrachtet werden.

3740 Einträge in der gesamten Chronik

: Dresden Äußere Neustadt (Stadt Dresden)

Angriff an Straßenbahnhaltestelle

Am frühen Montagnachmittag befand sich ein 25-jähriger Mann indischer Herkunft an der Straßenbahnhaltestelle Bautzner-/Rothenburgerstraße, als er unvermittelt von einem etwa 30-jährigen Unbekannten, der gerade aus einem Hauseingang kam, angeschrien und sodann ins Gesicht geschlagen wurde. Der Täter konnte sich in der Folge ungehindert vom Tatort entfernen.

Quelle: Polizei, Meldeformular

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: Dresden Prohlis (Stadt Dresden)

Rechte Schmierereien

Auf der Prohliser Alle schmierten Unbekannte ein 60 mal 60 Zentimeter großes Hakenkreuz an die Wand eines Fußgängerdruchgangs. Außerdem wurde die Wand mit rechten Parolen besprüht.

Quelle: Polizei

 

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: Leipzig - Lindenau (Stadt Leipzig)

Barkeeper wird bedroht

"Am Samstag Abend gegen 21.30 Uhr wird ein Mitarbeiter einer queeren Kneipe in Lindenau von einem Mann bedroht und angeschrien, er solle sich "aus Deutschland verpissen" und den Laden dichtmachen. Es folgen weitere Gewaltdrohungen, bevor der Mann schließlich in einer nahegelegenen Spielbar verschwindet.
Im Umfeld dieser Spielbar kam es im vergangenen Jahr bereits mehrfach zu sexistischen Äußerungen gegenüber Passant_innen."

Quelle: Chronik. LE

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: Breitenbrunn (Erzgebirgskreis)

Am Mittwochmorgen wurden an einer Bushaltestelle mehrere Hakenkreuze entdeckt. Daneben befanden sich noch diverse Schriftzüge. Die Polizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Quelle: PD Chemnitz

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: Aue (Erzgebirgskreis)

Am Montagabend wurde die Polizei informiert, weil auf dem Postplatz faschistische Parolen gerufen und ein "Hitlergruß" gezeigt wurde. Gegen einen 28-Jährigen wird nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

Quelle: PD Chemnitz

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