Ostritz

Angriffe auf Journalist*innen bei Rechtsrockkonzert

Nachdem Journalist*innen der Zugang zu einem als Versammlung angemeldeten Rechtsrockkonzert verwehrt wurde, versuchten ca. 20 Polizist*innen die durch das sächsische Versammlungsgesetz gestattete Teilnahme von Medienvertreter*innen durchzusetzen. Die von der Polizei begleitete Begehung des Geländes dauerte jedoch nur kurze Zeit. Im Veranstaltungszelt angelangt, wurden die Journalist*innen massiv bedrängt und beleidigt. Aus der Menge heraus flogen Bierbecher, einige Journalist*innen wurden mit Tritten und Schlägen angegriffen. Als die Polizei die Begehung daraufhin abbrach, wurde vor dem Zelt außerdem der Inhalt eines Feuerlöschers auf die Medienvertreter*innen entleert.

Von der Öffentlichkeit unbeobachtet ging das Konzert, begleitet von Sieg-Heil-Rufen, am frühen Sonntagmorgen zu Ende.

Quelle: Polizei, Presse

 

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