RAA Sachsen Opferberatung

Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt

Aktuelles

Einladung: Gedenkveranstaltung an Marwa El-Sherbini 2017

Gedenken an Marwa El-Sherbini

Am Samstag, den 1. Juli 2017, gedenken wir dem tödlichen Angriff auf Marwa El-Sherbini. Sie fiel 2009 einer rassistisch motivierten Tat im Dresdner Landgericht zum Opfer.

Wir laden alle Dresdnerinnen und Dresdner um 14 Uhr herzlich zur stillen Blumenniederlegung vor dem Dresdner Landgericht, Lothringer Straße 1 ein.

Im Anschluss findet um 14.30 Uhr eine Kurzfilmvorstellung und Diskussion über „Das schwache Geschlecht? - Vorurteile über Frauen weltweit“ im benachbarten internationalen Café Halva im Johannstädter Kulturtreff, Elisenstraße 35 statt.

Wir wollen unabhängig unserer Herkunft miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen.

Ausländerrat Dresden e. V. und der Vorbereitungskreis des Gedenkens

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Jahresstatistik Verband der Beratungsstellen 2016

Die Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt dokumentieren für das Jahr 2016 einen erneuten Anstieg der Gewalt. In den ostdeutschen Bundesländern, Berlin und NRW haben sich die Angriffe von 1747 im Jahr 2015 auf auf 1948 im Jahr 2016 erhöht. Mindestens 3050 Personen (2015: 2237) wurden 2016 in den sieben Bundesländern verletzt und massiv bedroht.

+ 1948 (1747 im Vorjahr) Fälle rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland, Berlin und NRW 
+ Weiterer Anstieg auf hohem Niveau
+ Mindestens 5 Angriff pro Tag

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Pressemitteilung der Opferberatung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt des RAA Sachsen e.V.

437 rechtsmotivierte und rassistische Angriffe im Jahr 2016
Rechter Gewalt in Sachsen auf hohem Niveau - Anstieg der rassistisch motivierten Angriffe, trotz leichten Rückgangs der Gesamtzahlen

Nach Kenntnis der Beratungsstellen richtete sich die rechte Gewalt gegen mindestens 685 Personen. Angriffe auf politische Gegner_innen gingen stark zurück, von 141 im Jahr 2015 auf 62 im Jahr 2016. Rassistisch motivierte Angriffe hingegen stiegen erneut leicht an, von 285 auf 306. Vor diesem Hintergrund fordert die Opferberatung des RAA Sachsen klare Positionierungen gegen Rassismus und wirkungsvolle Maßnahmen zum Schutz von Geflüchteten im Freistaat.

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Spendenaufruf

Rechte „Gruppe Freital“ vor Gericht: Unterstütze die Prozessdokumentation

Ihre Spenden unterstützen eine unabhängige Beobachtung und Dokumentation des Prozesses.

Am 7. März 2017 startet vor dem Oberlandesgericht in Dresden der Prozess gegen die rechte „Gruppe Freital“ u.a. wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung und versuchten Mordes in vier Fällen. Der Prozess ist von großer Bedeutung für die Aufarbeitung der rechten und rassistischen Anschläge in Freital. 2015 registrierten die Beratungsstellen für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt so viele Angriffe, wie noch nie. Die Stadt Freital war ein Schwerpunkt.

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07.02./08.02. Kundgebung und Podiumsdiskussion

„Alltag und Rassismus im Landkreis Leipzig“

Seit etwa zwei Jahren steigen Angriffe auf Menschen stark an, die als fremd wahrgenommen werden. Diese reichen von Parolen an Häuserwänden über verbale Attacken bis zu körperlicher Gewalt und Brandanschlägen auf Gemeinschaftsunterkünfte von Asylbewerber*innen. Das Ausmaß solcher Taten (nicht nur) in Sachsen ist erschreckend. Der Landkreis Leipzig macht hier – leider – keine Ausnahme.

Die Vertreter*innen der landkreisweiten Initiative Runder Tisch Migration möchten in zwei öffentlichen Veranstaltungen diese Problematik thematisieren.

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Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistsicher und antisemitischer Gewalt (VBRG)

PE Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG)

Opferberatungen begrüßen Erlass zum Bleiberecht für Opfer rassistischer Gewaltstraftaten in Brandenburg und fordern bundesweite Regelung

Die im VBRG organisierten Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt begrüßen ausdrücklich die Entscheidung des brandenburgischen Innenministeriums, Ermessenspielräume zu nutzen, um Opfern rassistischer Gewalt ohne sicheren Aufenthaltstitel ein Bleiberecht zu gewähren. Brandenburg setzt damit ein deutliches Zeichen gegen rassistische Gewalt und die menschenverachtende Intention rechter und rassistischer Gewalttäter und Gewalttäterinnen.

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Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistsicher und antisemitischer Gewalt (VBRG)

PE Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG)

Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt fordern deutlich mehr  Budgets

„Gewaltopfer haben ein Recht auf Beratung und Unterstützung.“

Das Ausmaß rechter und rassistischer Gewalt im Jahr 2016 ist dramatisch hoch. Nachdem bereits für das Jahr 2015 eine Verdoppelung rechtsmotivierter und insbesondere rassistischer Gewalttaten festgestellt werden musste, verweisen die aktuellen Zahlen der Bundesregierung auf einen erneuten massiven Anstieg, der das Ausmaß des vergangenen Jahres noch übertreffen wird. Eine Trendwende für 2016 ist nicht absehbar. Damit einher geht seit Herbst 2014 eine stark gestiegene Nachfrage von Betroffenen nach professioneller Unterstützung und Beratung zur Bewältigung der materiellen und immateriellen Tatfolgen.

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