385 Einträge in der Chronik

: Taucha (Nordsachsen)

In Taucha ist die Außenmauer der ehemaligen Mitteldeutschen Motorenwerke mit diversen rechten und neonazistischen Graffiti und Schmierereien versehen. Darunter finden sich u.a. ein mehrere Meter großes "Nazi-Kiez" mit schwarz-weiß-roter Fahne, der Slogan "NS jetzt!" sowie "Hooligans Lokomotive". Die Bandbreite wird durch das Logo der "Identitären Bewegung" und den Slogan "Reconquista" erweitert. Seit einiger Zeit gibt es eine "NS-Jugendgruppe" in Taucha, die auch schon am Rande eines Fußballspiels des Roten Stern Leipzig provozierte. Ob diese auch hinter den Schmierereien steckt, ist unklar.

Zur historischen Bedeutung der Fabrik führt die Gedenkstätte für Zwangsarbeit folgendes aus: "Die Mitteldeutsche Motorenwerke GmbH (MMW) wurde 1935 als Tochtergesellschaft der Auto-Union AG Chemnitz gegründet. Die Fabrikanlagen befanden sich zwischen Leipzig-Portitz und Taucha in einem Waldgebiet. Der Betrieb stellte Flugzeugmotoren her und beschäftigte bis zu 4.000 ausländische zivile Zwangsarbeiter_innen, die in Taucha untergebracht waren."

Quelle: chronik.LE

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: Bad Düben (Nordsachsen)

Angriff nach Festival - Pakistaner erleidet schwere Verletzungen

Der 31-jährige Geschädigte und seine zwei Begleiter wurden beim Verlassen das Festivals auf der Burg in Bad Düben von etwa 15 Personen verfolgt. Vier bis fünf Personen aus dieser Gruppe griffen anschließend an, verletzten den 31-Jährigen schwer im Gesicht und an den Armen. Sie ließen erst ab, als weitere Bekannte des Beschuldigten hinzueilten und somit vermutlich noch schimmere Konsequenzen verhinderten. Der Geschädigte begab dich anschließend in medizinische Behandlung und meldete den Angriff der Polizei. Das LKA-Sachsen übernimmt nun in Abstimmung mit dem Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) die Ermittlungen, ein politisches Motiv werde geprüft. 

Quelle: Polizei, Presse

 

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: Bad Düben (Nordsachsen)

Bundesweite Razzia gegen Hasspostings im Internet auch in Bad Düben

Bundesweit ging das Bundeskriminalamt gegen sogenannte Hasspostings vor und durchsuchte deshalb auch eine Wohnung im nordsächsischen Bad Düben. Dabei wurden zwei Computer und weitere Speichermedien eines 68 Jahre alten Mannes beschlagnahmt und sollen auf weitere Indizien untersucht werden. „Den Tätern wird vorgeworfen, strafbare Hasskommentare im Internet gepostet zu haben, etwa die öffentliche Aufforderung zu Straftaten, antisemitische Beschimpfungen oder fremdenfeindliche Volksverhetzungen.", so das BKA. 

Quelle: Polizei, Presse

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: Taucha (Nordsachsen)

Nationalsozialistische Fußballfans in Taucha

Bei einem Auswärtsspiel des linken Fußballvereins Roter Stern Leipzig kam es zu bewussten Provokationen und nationalsozialistischen Gesängen von etwa 20, teilweise augenscheinlich minderjährigen, Anhängern der SG Taucha 99. Diese posierten mit schwarz-weiß-roter Fahne und skandierten unter anderem "Frei, sozial, national!", einen in der Neonazi-Szene gängigen Spruch. Der nordsächsische Verein reagierte jedoch und ließ die Rechten nicht ins Stadion, auch die Polizei reagierte mit Verstärkung ihrer Kräfte auf die Lage. 

Quelle: Augenzeug_innen

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: Delitzsch (Nordsachsen)

Rassistischer Angriff auf Kinder in Delitzsch

Gegen 8 Uhr morgens wurden drei Kinder, ein Mädchen und zwei Jungen zwischen 13 und 15, von fünf älteren Jugendlichen zunächst wegen ihrer Herkunft rassistisch beleidigt und danach auch körperlich angegriffen. Die Geschädigten wurden dabei verletzt und auch ihre Kleidung wurde beschädigt. Die Kriminalpolizei in Torgau hat Ermittlungen dazu aufgenommen und sucht mit Personenbeschreibungen nach den Tätern. 

Quelle: Polizei, Presse

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: Delitzsch (Nordsachsen)

Libanese Ausgeraubt

Laut einer kleinen Anfrage der sächsischen Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz zu rechten Straftaten wurde am 03. Mai 2018 ein Libanese in Delitzsch ausgeraubt. Die Polizei wertet die Straftat als "fremdenfeindlich" und ermittelt nach §249.

Quelle: Kleine Anfrage

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: Beilrode/Zwethau (Nordsachsen)

Antisemitisches Hassposting

Laut einer kleinen Anfrage der Sächsischen Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz zu antisemitischen Straftaten, verbreitete ein bekannter Täter ein Hassposting im Internet. Es wird nun wegen Volksverhetzung gegen den Täter ermittelt. 

Quelle: Kleine Anfrage

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: Torgau/Leipzig (Nordsachsen)

Rassistischer Mordversuch in Torgau?

Bereits im Juli 2017 kam es zu einem folgenschweren Zwischenfall in Torgau, Landkreis Nordsachsen. Eine Gruppe Deutscher stritt sich mit einigen ausländischen Männern. Unvermittelt kam Kenneth E. dazu, der ohne Vorwarnung aus etwa einem Meter Entfernung einem Syrer zwei mal in den Oberkörper schoss. Der junge Mann überlebte nur dank einer sofortigen Notoperation. 

Nun wird der Fall am Landgericht in Leipzig verhandelt. Die Anklage lautet versuchter Mord und laut Richter Jagenlauf wird unter anderem zu klären sein, ob dieser auch heimtückisch geschah. Außerdem wurden bei dem Angeklagten Gegenstände mit dem Abbild Hitlers und Rommels gefunden, es lässt sich also durchaus auf ein extrem rechtes Weltbild und auf ein rassistisches Tatmotiv schließen. Der Täter ist wegen verschiedener Gewaltdelikte bereits vorbestraft. 

Quelle: Presse

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: Delitzsch (Nordsachsen)

Unbekannte sprühten „1488“ (Zahlencode der extrem rechten Szene) und „Ausländer raus“ im Delitzscher Westen an mehrere Wände und Bushaltestellen. Laut Augenzeug_innen wurden die Graffiti bereits Ende vergangenen Jahres angebracht. Ob es einen Zusammenhang zu den rechten Sprühereien im Rosengarten vom 28. Dezember 2017 gibt, ist unklar.

 

 

Quelle: Augenzeug_innen

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: Beilrode (Nordsachsen)

Holocaust auf Facebook geleugnet

Laut einer Kleinen Anfrage der sächsischen Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz leugnete ein Erwachsener von Beilrode aus auf Facebook den Holocaust, also die Ermordung von über 6 Millionen Jüdinnen und Juden. 

Dafür wurde er im Mai 2018 wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 40 Tagessätzen verurteilt. 

Quelle: Kleine Anfrage

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