481 Einträge in der Chronik

: Lossatal (LK Leipzig)

88 an Vereinsheim gesprüht

An die Rückseite einer Bühne auf dem Falkenhainer Sportpaltz in Lossatal sprühen Unbekannte ein Hakenkreuz, sowie die Zahl "88". Die 88 ist der bekannteste und gebräuchlichste Zahlencode der neonazistischen Szenen. Er steht für die Buchstaben HH und für den Gruß "Heil Hitler".

Quelle: PM Polizei

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: Borna (LK Leipzig)

Hakenkreuze und rassistische Graffitis

Unbekannte Täter brachten an der Hauswand eines Einkaufsmarktes ein Hakenkreuz sowie den Spruch: „i hate Niggers“ an. Dasselbe wurden auch in der Fabrikstraße und an der Bahnüberführung Deutzner Straße gesprüht. Einen Tag später, am 11. Oktober 2017 wurde nochmals dieser Spruch „Am Dreieck“ an einen Einkaufsmarkt gesprüht.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei

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: Neukieritzsch OT Lobstädt (LK Leipzig)

Hakenkreuze an Pfarrgebäude gesprüht

Unbekannte Täter sprühten mittels roter Farbe zwei Hakenkreuze (1 x 1 m) sowie den Schriftzug „Hitler“ an die Wand des ehemaligen Pfarrgebäudes. An drei weiteren Objekten in Lobstädt wurden ausländerfeindliche Parolen an Stromverteilerkästen
gesprüht. Die Polizei sucht Zeug_innen des Vorfalls.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei


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: Wurzen (LK Leipzig)

Plakate verschmiert

Mehrere Jugendliche versuchten kurz vor Mitternacht auf dem Bürgermeister-Schmitdt-Platz in Wurzen ein Wahlplakat der SPD mit einem Plakat, auf dem "Volksverräter" gedruckt war, zu überkleben. Eine Polizeistreife wurde darauf aufmerksam, die Jugendlichen flüchteten, dabei vergassen Sie aber ihre neuwertigen Fahrräder am Tatort. Die Polizei beschlagtnahmte diese.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei

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: Bad Lausick (LK Leipzig)

Nazi-Symbole auf Parkplatz gesprüht

Unbekannte besprühen auf den Boden eines Parkplatz in Bad Lausick ein Hakenkreuz, zweil mal den Schriftzug "ACAB" und "Sieg Heil".Die Polizei ermittel wegen Sachbeschädigung.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei

 

 

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: Wurzen (LK Leipzig)

Angriffe bei Antifa-Demo

Bei einer Antifaschistischen Demonstration in Wurzen kam es zu Störaktionen und Übergriffen von rund 100 Neonazis.
Bereits am Samstagmorgen wurde von einer Eisenbahnbrücke eine Strohpuppe mit der Aufschrift "AFA/FCK" und einem durchgestrichenen Antifa-Symbol gehangen. Während der Demonstration versuchten Neonazis immer wieder an die Demonstranten heranzukommen. Aus der Gruppe der Neonazis wurden Hitler- und Kühnengrüße gezeigt. Trotz eines massiven Polizeiaufgebotes, mehrere Wasserwerfer und der sächsischen SEK-Einheit, konnte eine Bedrohung durch die Neonazis nicht verhindert werden. Ein SEK-Beamter war zu dem mit einem Aufnehmer, der einen von "Odins Raben" zeigt, vor Ort. Dieses Symbol der nordischen Mythologie wird auch immer wieder in der Rechten Szene verwendet. 

Zusätzlich berichten unterschiedliche Journalist_innen auf Twitter, dass Sie teilweise massiv von Neonazis bedrängt wurden, unter anderem wurde ein Fotojournalist nach einer Rangelei mit einem Tritt auf den Oberschenkel angegangen. Im Nachgang der Demonstration kam es zu insgesamt vier strafrechtlichen Ermittlungen u.a. wegen gefährliche Körperverletzung und dem Verwenden von verfassungsfeindlichen Symbolen. Auch gegen den SEK-Beamten laufen interne Ermittlungen.

Quelle: Pressemitteilung Polizei, Augenzeug_innen, LVZ

 

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: Borna (LK Leipzig)

Erneuter Anschlag auf Bon Courage Büro

In der Nacht vom 28. auf den 29.06. griffen Unbekannte das Büro des Vereins Bon Courage mit Steinen an. Der Angriff gilt insbesondere dem Engagement in der Beratung und Inklusion von Geflüchteten. Vor genau einem Jahr gab es bereits einen Anschlag mit Buttersäure.

Erneut griffen bisher Unbekannte die Räumlichkeiten des gemeinnützigen Vereins Bon Courage e.V. in Borna bei Leipzig an. In der Nacht vom 28. auf den 29.06. warfen vermutlich mehrere Personen Steine an die beiden Schaufensterscheiben des Büros und versuchten diese zu zerstören. Glücklicherweise waren sie erfolglos und konnten keinen größeren Schaden anrichten. Die Scheiben waren stärker als die Steine der Angreifenden.

Leider ist dies jedoch nicht der erste Anschlag auf das Büro des mit dem Integrationspreis ausgezeichneten Vereins. Vereinsmitglied Sandra Münch sagte dazu: „Es wäre naheliegend an dieser Stelle unsere Stellungnahme aus dem vergangenen Jahr zu wiederholen. Erneut gibt es keinen Zweifel daran, dass dieser Angriff unserer Beratung von Geflüchteten gilt.“ Vor fast genau einem Jahr war der Verein bereits Ziel eines Angriffs. Im Mai 2016 wurden ebenfalls Scheiben zerstört und Buttersäure in die Räumlichkeiten geworfen. Die verantwortlichen Personen sind bis heute nicht ermittelt wurden.

Quelle: Pressemitteilung Bon Courage e.V.

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: Grimma (LK Leipzig)

Identitäre Aufkleber in Grimma massiv verklebt

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch werden in Grimma massiv Plakate und Auflkleber der völkisch-rassistischen "Identitären Bewegung" sowie des islamfeindlichen Blogs "Politically Incorrect" (PI-News) verklebt. In der gesamten Innenstadt und auf dem Weg zum Bahnhof sind viele Stromkästen, Laternenpfähle und Dachrinnen mit entsprechenden Aufklebern oder A5-Plakaten zugepflastert. Engagierte Bürger*innen entfernen diese Propaganda im Verlaufe des Mittwochs.

Kurz zuvor fand am Dienstagabend im Grimmaer Rathaus eine Veranstaltung der AfD statt. Der sächsische Generalsekretär Uwe Wurlitzer stellte dort das Wahlprogramm der Partei zur Bundestagswahl vor. Die Bundesvorsitzende Frauke Petry nahm ebenfalls kurz teil. Die Partei selbst schreibt von einem "Überraschungsbesuch von Parteichefin Frauke Petry mit dem kleinen Ferdinand". Nach Angaben der Partei nahmen an der Veranstaltung etwa 80 Besucher*innen teil. Augenzeug*innen berichten dagegen von lediglich rund 30 Teilnehmenden, die größtenteils nicht aus Grimma stammten, sondern extra angereist seien.

Über einen Zusammenhang zwischen der AfD-Veranstaltung und der nächtlichen Klebeaktion kann derzeit nur spekuliert werden.

Quelle: Chronik.LE

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: Trebsen / Mulde (LK Leipzig)

Rechte Musik und rassistische Parolen

In Trebsen OT Mulden finden nach Angaben mehrerer Anwohner in einem Nebenraum eines Mehrfamilienhauses einmal pro Woche eine Bandprobe einer neonazistischen Band statt.  Dabei sollen die beiden Bandmitglieder immer wieder Lieder mit rassistischen und neonazistischen Parolen gegrölt haben. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 16.07.2017

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: Wurzen (LK Leipzig)

Rassistische Mobilisierungen in Wurzen

In Wurzen kommt es am Freitagabend zu einer rassistischen Mobilisierung. Ziel war ein Haus in dem mehrere Geflüchtete wohnen. Zuvor gab es auf Facebook einen Aufruf, dem nach sollten sich Bürger auf dem Marktplatz treffen, um zu zeigen, dass ihnen „die Straßen der Stadt“ und „die ganze Stadt“ gehören. Auslöser war eine am Pfingstmontag (05.06.2017) vorrausgegange Auseinandersetzung zwischen Geflüchteten und Deutschen vor dem Wohnhaus der Geflüchteten.

Gegen 21:30 verlassen mehrere Personen den Marktplatz und bewegen sich in Richtung des Hauses. Aus der großen Gruppe wird "Ausländer raus" und "Deutschland den Deutschen" skandiert. Durch das Einschreiten der Polizei können Übergriffe auf das Gebäude und auf die Mieter verhindert werden. Die Polizei nimmt zwei Randalier fest und führt mehrere Identitätsfeststellungen durch. Wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verwenden von verfassungswidrigen Symbolen werden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei, LVZ Online

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