514 Einträge in der Chronik

: Wurzen (LK Leipzig)

"Neues Forum für Wurzen" veranstaltet Kundgebung gegen Geflüchtete

 

Das rassistische Mini-Bündnis "Neues Forum für Wurzen" veranstaltete am Montag den 26.03.2018 eine erste Kundgebung auf dem Wurzener Marktplatz. Es sollte gegen Geflüchtete, die Stadtoberhäupter und das örtliche "Netzwerk für demokratische Kultur" (NDK), das sich gegen Rassismus und Ausgrenzung stark macht, demonstriert werden, ein Sprecher der derzeit erfolgreichen rassistischen Demonstrationen in Cottbus richtete ein Grußwort aus. In der Vergangenheit kam es immer wieder aus dem Umfeld rassistischer Kundgebungen in Wurzen zu teilweise gewaltsamen Übergriffen auf Pressevertreter_innen und Andersdenkende. 

 

Quelle: Augenzeug_innen, Medien

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: Böhlen - Großdeuben (LK Leipzig)

"Unbekannte beschmieren einen Stromkasten im Böhlener Ortsteil Großdeuben mit einer 88. Der Zahlencode steht für den jeweils achten Buchstaben im Alphabet und somit für "Heil Hitler". Weiterhin wird ein Hakenkreuze sowie ein stilisiertes Haus mit Hakenkreuzen und einer 88 angebracht." Bereits Anfang Februar wurden in unmittelbarer Nähe von Unbekannten Hakenkreuze angebracht. 

 

Quelle: Chronik.LE

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: Brandis (LK Leipzig)

Polizeibeamte entdeckten am 04.03.2018 mehrere SS-Symbole und Hakenkreuze im Schlosspark in Brandis, die von bisher unbekannten Personen mit schwarzer Farbe an Baumstümpfen angebracht wurden. 

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: Machern (LK Leipzig)

Fünf Männer steigen gegen 22.30 Uhr in Machern in die S-Bahn S4 Richtung Leipzig, dabei hören sie über einen Bluetooth-Lautsprecher offensichtlichen Rechtsrock. Zunächst skandierten sie Parolen wie "Wir hassen alle Kommunistenschweine!", einige Minuten später stiegen sie zwei Haltestellen weiter in Borsdorf mit "Sieg Heil"-Rufen und Hitlergrüßen wieder aus der Bahn aus.

 

Quelle: Augenzeug_innen

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: Wurzen (LK Leipzig)

Schwangere Frau in Wurzen angegriffen

Eine im 7. Monat schwangere Frau aus Eritrea wurde offenbar direkt vor ihrem Wohnhaus von zwei Personen beleidigt, geschlagen und getreten. Die junge Frau konnte sich anschließend in ihre Wohnung retten, von der aus sie eine Betreuerin zu Hilfe rufen konnte. Ihre leichten Verletzungen konnten ambulant behandelt werden, das ungeborene Kind ist nicht in Gefahr.

Die beiden Täter konnten nur als schwarz gekleidet beschrieben werden, die Polizei ermittelt.

Dies ist nicht der erste rechtsextreme Übergriff auf Ausländer in Wurzen. Erst in der Nacht vom 16. zum 17. Februar wurde ein 19-jähriger, ebenfalls aus Eritrea, angegriffen und erheblich verletzt.

Quelle: Presse

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: Wurzen (LK Leipzig)

Bei Rechten beliebtes Symbol an Polizeikleidung

Im Herbst 2017 fiel ein SEK-Beamter, eingesetzt bei einer Demonstration in Wurzen, wegen des Tragens eines einschlägigen Aufnähers auf seiner Dienstbekleidung auf. Zu sehen war der sogenannte "Rabe Odins", ein in rechten Kreisen beliebtes heidnisches Symbol. Das LKA verhängte nun eine Disziplinarstrafe. Allerdings nicht wegen des Symbols an sich, sondern weil es generell unzulässig sei, zusätzliche Zeichen an Dienstuniformen anzubringen. Behördensprecher Tom Bernhardt ließ wissen, er könne nicht erkennen, das bei dem Beamten "etwas im Argen liegen könnte". Auch auf Nachfrage wollte er nicht aufklären, wie die Disziplinarstrafe konkret aussehe.

Quelle: Presse

 

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: Wurzen (LK Leipzig)

In Wurzen ist es laut der Polizei in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar erneut zu einer "Auseinandersetzung" zwischen einem Deutschen und einem  ausländischen jungen Mann gekommen. Dabei wurde der aus Eritrea stammende 19-Jährige erheblich an den Händen und im Gesicht verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Ob es weitere Beteiligte gab, sei bislang nicht geklärt. 

Der Übergriff reiht sich jedoch vermutlich ein in eine Serie von gewaltsamen Übergriffen gegenüber geflüchteten Personen in Wurzen. Im Zuge dessen wurde auch versucht in ein von Geflüchteten bewohntes Haus einzudringen. Zahlreiche Gewaltandrohungen und Übergriffe aus dem rechten Lager folgten. 

 

Quelle: lvz

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: Borsdorf (LK Leipzig)

"Zwei junge Männer steigen am Freitagnachmittag kurz nach halb fünf in Borsdorf in den Regionalexpress aus Dresden Richtung Leipzig ein. Die groß gewachsenen, schwarz gekleideten Männer beleidigen auf dem Weg zu ihren Sitzplätzen andere Fahrgäste als "Fotzen" und "eklig". Besonders stören sie sich an einem Passagier, der durch seine Kleidung als Fan des Fußballvereins Roter Stern Leipzig zu erkennen ist. Diesen werde er später "abziehen", kündigt einer der offenbar dem Hooligan-Milieu angehörenden Männer laustark an. Beide verlassen den Zug am Leipziger Hauptbahnhof."

 

Quelle: Chronik.LE

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: Bad Lausick (LK Leipzig)

"In Bad Lausick werden in der Nähe des Bahnhofes an Werbeplaketen und Stromkästen neonazistische Schmierereien angebracht. Darunter sind Hakenkreuze und Slogans wie "1. FC Lok", "NS Zone", "ACAB" und "Antifas ins KZ". Die ebenfalls hinterlassenen Worte "Blut Ehre" bezieht sich auf den von der Hitlerjugend verwendeten Spruch "Blut und Ehre". Das in Deutschland verbotene Neonazi-Netzwerk "Blood and Honour" lehnt sich mit seinem Namen ebenfalls an diese historische Vorbild an."

 

Quelle: chronik.LE

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: Wurzen (LK Leipzig)

Bei einem rechten "Stadtrundgang" mit circa 50 Personen, darunter etwa ein Dutzend sogenannte Autonome Nationalisten, wurden Journalisten beleidigt und bedrängt. Die Polizei schritt ein und untersuchte einen bekannten Neonazi. Dies sind nicht die ersten Einschüchterungsversuche der Wurzener Neonaziszene gegenüber Journalisten. Auch bei vorherigen Kundgebungen wurden Fotografen und Journalisten bedroht und genötigt die Demonstration zu verlassen. 

 

Quelle: Twitter (#wurzen0502)

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