281 Einträge in der Chronik

: Leipzig/Zentrum (Stadt Leipzig)

Journalist von Legida-Teilnehmern bedroht

Während einer Legida-Demo am 11.01.2016 wurde ein Journalist von Legida-Teilnehmern angerempelt und bedroht. Bei dem Versuch Anzeige zu erstatten, erhielt er selbst eine Anzeige wegen Beleidigung und wurde vom Platz verwiesen.

augenzeugen.info

 

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: Leipzig/ Zentrum (Stadt Leipzig)

Journalistin bei Legida-Demo angegriffen

Während der Legida-Demonstration am 11.01.16 wurde eine Journalistin von einer Demonstrantin angegriffen. Die Demonstrantin schlug ihr zuerst das Handy aus der Hand und dann ins Gesicht.

mephisto 97.6

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: Zentrum, Connewitz (Stadt Leipzig)

Rechtsradikale Hooligans üben massive Gewalt im Leipziger Stadtteil Connewitz, parallel zur Jahresveranstaltung von Legida, aus

Dem mit 1000-2000 Sympathisant*innen angemeldeten Legida/Pegida Aufmarsch zum einjährigen Bestehen stellten sich am Montag den 11.01.16, acht Veranstaltungen mit erwarteten 5000 Demonstrant*innen entgegen. Die Initiative "Durchgezählt" kommt auf 2500-3400 Sympathisant*innen auf Seiten Legida/Pegida ect. und 2500-2900 Gegendemonstrant*innen, welche bei der Lichterkette beteiligt waren.

Parallel zu einer friedlichen Lichterkettenaktion im Zentrum wüteten rechtsradikale Hooligans im Stadtteil Connewitz. Nach den gewaltsamen Angreifen und Beschädigen von Geschäften, Kneipen, Wohnhäusern und linken Projekten auf der Wolfgang-Heinze-Straße wurden 250 Verdächtige festgenommen. Wegen des Einsatzes von Pyrotechnick kam es nach Polizeiangaben zu sechs Feuerwehreinsätzen. Des Weiteren fasst die Polzei das Gewaltgeschehen mit 57 Straftaten und fünf verletzten Polizeibeamten zusammen. Neben verletzten Polizist*innen kam es außerdem zu Angriffen auf Journalist*innen.

LVZ/Polizei

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: Leipzig / Zentrum West (Stadt Leipzig)

Fremdenfeindliche Graffiti an Asyunterkunft

Durch unbekannte Täter wurden an eine Asylunterkunft im Leipziger Zentrum West zwei fremdenfeindliche Graffiti gesprüht.

PM Polizei

 

 

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: Leipzig-Connewitz (Stadt Leipzig)

Beleidigung und Bedrohung durch Fußball-Hooligan

Ein stark alkoholisierte Mann bedrängte zwei weibliche Fahrgäste eines Busses. Als der Busfahrer die Polizei rief wurde er mit den Worten "Du fette Sau, ich kiege dich" beleidigt. Der Betrunkene skandierte rassistische Parolen, bespuckte Personen und bezeichnete eine andere Person als "dreckige Chemie-Fotze".

Chronik.LE, Betroffene

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: Zentrum (Stadt Leipzig)

Rassistische Drohung an Wand einer Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete geschmiert

Unweit des Eingangs zur temporären Geflüchtetenunterkunft in der Ernst-Grube-Halle (seit Spätsommer 2015 ca. 100 Geflüchtete untergebracht) haben Unbekannte in der Nacht zum Freitag rassistische Drohungen wie "Fuck Refugees - Verbrennt Sie!!!" an die Wand gesprüht. Die Graffiti wurden entfernt und zur Anzeige gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt.

LVZ/Polizei

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: Leipzig - Lindenau (Stadt Leipzig)

Neonazis bewerfen Personen mit Böllern

Neonazis bewerfen in der Silvesternacht in der Merseburger Straße in Lindenau Personen mit Böllern und beschimpfen sie. Eine Person wurde leicht verletzt.

Chronik.LE

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: Plagwitz, Connewitz, Lindenau (Stadt Leipzig)

Brandanschläge auf Wohnwägen

In der Nacht zum Dienstag den 29.12.15 zwischen 2.30 und 2.40 Uhr, wurden in den Leipziger OT Plagwitz, Connewitz und Lindenau 13 Wohnwägen angezündet. Da sich zur Tatzeit niemand in den Wägen befand, wurde bei den Bränden keine Person verletzt, jedoch entstand ein Schaden im fünfstelligen Bereich.

Täter*innen sind bisher unbekannt, die Polizei "ermittelt in alle Richtungen". Doch ist Aufgrund des an den Wagen zu erkennenden "alternativen Lebensstils" der Besitzer*innen, der Nähe zu Wohnprojekten sowie des koordinierten Vorgehens der Anschläge von einer politisch motivierten Tat auszugehen.

Zeit-Online/LVZ

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: Leipzig-Lindenau (Stadt Leipzig)

Rechter zerstört Eingangstür von Restaurant

Ein Unbekannter versucht eine Angestellte eines Restaurants in Lindenau anzugreifen. Als dies nicht gelingt, zerstört er die Eingangstür.

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: Südvorstadt (Stadt Leipzig)

Seit Jahren schlimmster "Gewaltausbruch" in der Leipziger Südvorstadt

Nachdem drei rechtspopulistische Gruppen (OfD, Die Rechte, Thügida) ihre vormals als Sternaufmarsch geplante Demonstration in Richtung des Leipziger Stadtteil Connewitz für den Samstag den 12.12.15 angekündigt hatten kam es in der linksautonomen sowie der rechtsextremen Szene verstärkt zu Mobilisierungsaufrufen.

An besagtem Tag kam es nach anfangs friedlichen Gegenprotesten (2500) zu Gewaltsamen Ausschreitungen und Zusammenstößen Aktivist*innen und Polizist*innen. Die Polizist*innen, die den Aufmarsch rechtspolitischer Menschen (150) schützte wurde von Teilen der Gegendemonstrant*innen, welche unter Anderem mit brennenden Mülltonnen versuchten den Zug zu blockieren, mit Steinen beworfen. Nach Polizeiangaben wurden ebenfalls Haltestellen/Fahrzeuge zerstört sowie Fenster von Geschäften/Banken entglast. Die Stadt spricht von mehr als 100 000€ Schaden. Die Staatsanwaltschaft leitete zahlreiche Verfahren wegen Landfriedensbruch ein.

Die Polizei fasst 50 Verstöße gegen das StGB, BtMG, SprengstoffG und Versammlungsgesetz, 23 Gewahrsamsnahmen, 69 verletzte Beamt*innen, mehrere verletzte Protestteilnehmer*innen sowie 50 beschädigte Dienstfahrzeuge zusammen.

Neben der sich wiederholenden Schäden, wird jedoch ebenfalls der rigerose Einsatz der Polizei kritisiert. Nach Angaben des Leipziger Demostrationsbeobachtungsteam, sei z.B. gegen unbeteiligte Personen mit Wasserwerfern/Tränengas vorgegangen worden. es wird betont, dass auch heftige Ausschreitungen die Polizei nicht ermächtigt "ihre Eingriffmittel und deren Intensität willkührlich zu wählen".

Leipzigers Soziokulturelle Zentren wie z.B. "Conne Island" stehen nun unter Generalversacht. Oberbürgermeister Heiko Rosenthal verteidigt diese, nichts mit jenen extremistischen Ausschreitungen zu tun zu haben. Anfang Januar werden die Ausschreitungen erneut Thema des Stadtrates sein.

LVZ/Polizei

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