348 Einträge in der Chronik

: Torgau (Nordsachsen)

In der Nacht zum 15.April.2007 wurde wiederholt ein Abgeordnetenbüro der Linkspartei.PDS in Sachsen beschädigt. Bei dem Vorsitzenden der Landtagsfraktion P.Porsch wurden in Torgau die Büroschilder heruntergerissen und gestohlen. Seit Jahresbeginn gab es ein Dutzend gleich gelagerter Vorfälle. Das seien mehr als im gesamten Jahr 2006. Die Partei vermutet gezielte Angriffe von Rechtsextremen. Anzeige wurde erstattet.

Sz-online

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: Schkeuditz (Nordsachsen)

Es ist traurig - Mit ja als Vorwand für Neonaziumzug in Scheuditz

... über 200 Neonazis und rund linksautonome sorgten in der Kleinstadt für einen Ausnahmezustand. Der bekannte Delitzscher Rechtsextreme Maik Scheffler hatte eine Demonstration angemeldet - vorgeblich im Namen missbrauchter und getöteter Kinder. Schon vorher hatten so genannte Freie Kameradschaften versucht den Fall Mitja für sich zu vereinnahmen. Bereits ab 18:00 Uhr mussten die Polizeikräfte linksautonome Gegendemonstranten, die größtenteils von außerhalb angereist waren, in Schach halten. Teilweise spielten sich auf den Straßen und angrenzenden Grünanlagen regelrechte Jagdszenen ab. "Es ist traurig, was heute hier passiert ist", meinte die Delitzscher Ordnungsdezernentin Angelika Stoye. "Das Thema hat eine andere Öffentlichkeit verdient, stattdessen haben es eindeutig Rechtsradikale besetzt. Der Fall Mitja war für sie nur die äußere Hülle."

LVZ

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: Torgau (Nordsachsen)

Am 14. Februar wurden die Fensterscheiben des Abgeordnetenbüros der Linkspartei.PDS in Torgau eingeschlagen. Die Partei vermutet gezielte Angriffe von Rechtsextremen.

Linkspartei.PDS Sachsen

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: Deutsche Bahn (Nordsachsen)

Nach der Demo in Dresden verzögerte sich die Heimreise vom Neustädter Bahnhof aus Richtung Leipzig. Es sollte noch auf Demonstrationsteilnehmer gewartet werden. Mehrere Jugendliche aus dem linksalternativem Spektrum erkundigten sich nach Sicherheitsvorkehrungen während der Fahrt. Über Mitarbeiter der Bundesbahn wurde ihnen mitgeteilt, dass die "Rechten" ihren Platz in den hinteren beiden Wagons bekommen, die "Linken" in den vorderen Wagons sitzen. Die Zwischentür sei abgeriegelt. Zudem wäre die Fahrt durch mitfahrende Polizeibeamten abgesichert. Beruhigt stieg man in den Zug, die "rechten" Demonstranten stiegen wie angekündigt hinten ein. Während der Fahrt wurde die Tür zum Abteil aufgerissen und ca. ein Dutzend schwarz gekleideter, vermummter Personen stürmten das Abteil der Linksalternativen. Ehe sie sich versahen wurde mit Stiefeln und Fäusten auf sie eingetreten. Bei dem Versuch nach hinten zu fliehen kam ihnen eine weitere Gruppe gewaltbereiter Schläger entgegen, die sie ebenfalls angriffen. Die Durchsage, daß die BGS Beamten sich um die Fahrgäste kümmern sollen, bereitete dem Schrecken ein Ende.

Die Betroffenen erlitten Schürfwunden, Hämathome und Verletzungen an Zähnen (drohender Zahnverlust). Die mittlerweile angeforderten Polizisten und Kräfte des Rettungsdienstes erschienen am nächsten Bahnhof. Nicht ein Polizist war in den Zug mit eingestiegen. Fraglich bleibt zudem, weshalb die Zwischentüre offensichtlich geöffnet war. Nach zweieinhalb Stunden Aufenthalt wurde die Fahrt fortgesetzt. Strafanzeigen wurden erstattet. Einer der Angreifer konnte identifiziert werden. Als Zeugen fanden sich nur die Betroffnen. Eine Frau, über die einer der Geschädigten beim Fluchtversuch stolperte, hat laut Angaben der Polizei weggesehen und nichts mitbekommen.

RAA Opferberatung Leipzig

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: Delitzsch (Nordsachsen)

Durch ein massives Polizeiaufgebot ist in der Nacht zu gestern im Delitzscher Ortsteil Döbernitz ein nicht angemeldetes Skinhead-Konzert mit etwa 200 Besuchern aufgelöst worden. Dabei soll es nach Mitternacht Auseinandersetzungen der Anwesenden mit den Beamten gegeben haben. Das Konzert war in einer Lagerhalle des einstigen Kreisbetriebes für Landwirtschaft geplant. Eingesetzt waren in Döbernitz auch Kräfte der Bereitschaftspolizei.

LVZ

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: Neukyhna (Nordsachsen)

Ein Aussteigers aus der rechten Szene wurde in seiner Wohnung überfallen, die Möbel zertreten und das Auto demoliert. Personalien der Täter wurden aufgenommen, befinden sich aber auf freien Fuß.

RAA Opferberatung Leipzig

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: Delitzsch (Nordsachsen)

Demo in Delitzsch

... Die 209 Versammlungsteilnehmer liefen in der Zeit von 13:20 - 15:00 Uhr auf der festgelegten Marschstrecke. Dabei wurden die Auflagen der Versammlungsbehörden durch die Polizei konsequent durchgesetzt. Die Demonstration wurde von den Einwohnern der Stadt negiert.

In der Stadt gab es eine gefährliche Körperverletzung an einer unbeteiligten dritten Person (Mann 29). Sieben Tatverdächtige (Links) wurden ermittelt und vorläufig festgenommen. Die Polizei sprach 69 Platzverweise aus. Weiterhin wurden neuen Anzeigen wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Polizeidirektion Westsachsen

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: Eilenburg (Nordsachsen)

Verdacht Landfriedendbruch/Bedrohung-SEK Einsatz

Im Rahmen des Rosenmontagsumzuges trafen sich mehrere, dem äußeren Anschein nach dem rechten Spektrum zuzuordnende Personen im Stadtgebiet und genossen erhebliche Mengen an Alkohol. Dabei suchten sie mehrfach eine Verkaufsstelle in der Breiten Straße auf, die von ausländischen Bürgern geführt wird. Hier provozierten sie die Angestellten. Gegen 15.30 Uhr verschütteten mehrere Personen Bier über die Auslagen und warfen eine Flasche gegen die Fensterscheibe. ... Gegen 17.30 Uhr trafen sich wiederum ca. 10 Personen aus dieser Gruppe und begaben sich erneut zu der Verkaufsstelle. Zwei Männer gingen in den Laden und fingen an, diesen zu verwüsten. So wurde die Kasse heruntergeschlagen und Kleiderständer umgestoßen. Außerdem schlugen sie auf das Personal ein, dabei wurde einer der Mitarbeiter verletzt. ...

Polizeidirektion Westsachsen

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