215 Einträge in der Chronik

: Lunzenau (Mittelsachsen)

Geplante Flüchtlingsunterkunft unter Wasser gesetzt

Durch bisher unbekannte Täter wurde ein Mehrfamilienhaus aufgebrochen und unter Wasser gesetzt. In allen Etagen sind laut Polizei Wasserhähne geöffnet und Ablaufrohre abgetreten worden.  In das Haus sollen ab September bis zu 50 Hilfesuchende einziehen. Aufgrund des vermuteten rechtsextremen Hintergrunds ermittelt das OAZ.

Freie Presse

 

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: Roßwein (Mittelsachsen)

Hakenkreuze

Unbekannte ritzten an mehreren Autos Hakenkreuze in den Lack.

Polizei

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: Mittweida (Mittelsachsen)

Frankenberg

An einem Firmengelände wurden meterhohe Hakenkreuzschmierereien entdeckt.

PD Chemnitz, Freie Presse Mittelsachsen

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: Döbeln (Mittelsachsen)

Hakenkreuze geschmiert

In der Nacht zum Montag haben Unbekannte in der Ritterstraße, Bäckereistraße und der Breiten Straße mindestens zwanzig Hakenkreuze, SS-Runen und einen Schriftzug geschmiert. Die Täter brachten die Schmierereien mit einem schwarzen, wasserfesten Stift an Schaufenstern, Fassaden und Tischen an.

Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge

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: Leisnig (Mittelsachsen)

Gezielter Angriff bewaffneter Neonazis

Ein junger Mann muss nach einer gezielt wirkenden Attacke vermummter und bewaffneter Neonazis ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Andere Betroffene des Angriffes wurden leicht verletzt.

Bereits am Nachmittag wurde die Gruppe, welche gerade am Flussufer in Tragnitz bei Leisnig campierte, von einem bekannten Neonazi angesprochen und es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, welche in einer Drohung endete, dass es noch „krachen würde“ . Den Jugendlichen war schnell klar, dass diese an dem Ort nicht bleiben können und machten sich auf den Heimweg. Beim Verladen der Sachen nahe einer Gartenanlage kam es dann zu dem Angriff. Mehrere Personen, welche zum Teil vermummt und mit Baseballschlägern bewaffnet waren stürmten auf die jungen Leute zu und schlugen und traten auf diese ein. Die Angreifer waren zum Teil bekannt und konnten somit auch der rechten Szene Leisnigs zugeordnet werden. Stumpfe Parolen, wie „AJZ-Fotzen“ oder „ dreckiges Asylantenpack“ unterstrichen das rechte Motiv des Angriffes.

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: Rochlitz (Mittelsachsen)

Hitlergruß als Provokation

Während einer Kundgebung der Linksjugend Solid zur Erinnerung an die Befreiung 1945 machte ein außenstehender Mann den Hitlergruß. Diese Provokation fand neben dem Gedenkstein für jüdische Zwangsarbeiterinnen statt. Es wurde Anzeige erstattet und der Mann von der Polizei festgenommen.

Freie Presse

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: Döbeln (Mittelsachsen)

Döbelner NPD-Stadtrat an Übergriff beteiligt

Am 01.05.15 attackierten Neonazis eine Gewerkschafts-Kundgebung in Weimar. Unter der etwa 50 Mann starken Gruppe der Angreifer befand sich auch der Döbelner NPD-Stadtrat Stefan Trautmann (Kreis).

Döbelner Allgemeine

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: Brand-Erbisdorf (Mittelsachsen)

Asylsuchender mit Messer angegriffen

Am 22.04.15 wurde ein 29 Jahre alter Asylsuchender vor der Flüchtlingsunterkunft in Brand-Erbisdorf mit einem Messer attackiert. Der 49 Jahre alte deutsche Täter habe sich mit den Worten "Ich stech Dich ab" auf den Libyer gestürzt. Zuvor zündete der Mann vor der Unterkunft Feuerwerkskörper an. Glücklicherweise konnte der Betroffene den Angriff abwehren und wurde nur leicht verletzt. Der Täter wurde von der Polizei gestellt. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen, er sitzt derzeit in der JVA Zwickau ein. Das Operative Abwehrzentrum ermittelt.

Freie Presse

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: Rechenberg-Bienmühle (Mittelsachsen)

Nazis quälten wehrloses Nachbarskind

Für Misshandlungen eines körperlich beeinträchtigten Jungen wurden gestern zwei Männer vom Amtsgericht Freiberg zu Bewährungsstrafen verurteilt. Den beiden 40 und 28 Jahre alten Männern konnte nachgewiesen werden, dass sie im erzgebirgischen Rechenberg-Bienenmühle ab 2012 den Zehnjährigen über einen längeren Zeitraum immer wieder demütigten und quälten. Belegt werden konnte außerdem, dass den Gräueltaten eine rechte Motivation der Täter zu Grunde lag.

Freie Presse

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: Flöha (Mittelsachsen)

Ermittlungen nach „Pegida Chemnitz-Erzgebirge“ Aufmarsch

Nach dem Aufmarsch von „Pegida Chemnitz-Erzgebirge“ am 14.03.15 in Flöha ermittelt die Polizei gegen einen 43-jährigen Teilnehmer wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Er hatte vor Beginn des Aufzuges eine verfassungswidrige Parole gerufen.

Polizeidirektion Chemnitz

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