460 Einträge in der Chronik

: Regis-Breitingen (LK Leipzig)

Schlag in das Gesicht eines Asylbewerbers.

Parlamentsanfrage Kerstin Köditz

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: Neukieritzsch/Lobstädt (LK Leipzig)

Fremdenfeindliche Körperverletzung einer Person aus Tunesien mit einem Gegenstand.

Parlamentsanfrage Kerstin Köditz

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: Leipzig (LK Leipzig)

 
 Erneut rechte Schmierereien
 
In Dresden machen fremdenfeindliche Täter weiter mit makaberen Zeichnungen gegen Flüchtlinge Stimmung. Wie die Partei Die Linke mitteilte, wurde in der Nacht zum Freitag vor einem Gebäude, in dem auch deren Landesgeschäftsstelle ist, der Umriss einer Leiche mit weißer Farbe gesprüht. Dazu hatten Unbekannte den Schriftzug „Eure Schuld Reutlingen“ auf die Straße geschmiert. In der baden-württembergischen Stadt hatte am 24. Juni ein bereits anerkannter Asylbewerber seine Freundin umgebracht und mehrere Menschen verletzt. Die Polizei vermutet eine Beziehungstat.

Außerdem wurde am S-Bahn-Haltepunkt Dresden-Strehlen ein in brauner Farbe gemalter Leichenumriss entdeckt. Mit roter Farbe wollten die Täter zudem Blut simulieren. Einen entsprechenden Bericht von Radio Dresden bestätigte die Bundespolizeiinspektion Dresden auf Anfrage. Die aufgemalten Leichenumrisse sind jenen nachgeahmt, wie sie an Tatorten von den Kriminalisten angefertigt werden.

Vorfälle auch in anderen Teilen Sachsens

Seit etwa zwei Wochen sind solche Zeichnungen an Bahnhöfen im Landkreis Leipzig, Chemnitz, Heidenau, Königstein und Dresden wiederholt aufgetaucht. Die Täter verteilten rote Flüssigkeit, die wie Blut aussieht, um die vermeintlichen Tatorte. An einigen Umrissen legten sie außerdem Zettelchen aus, auf denen Parolen wie „Migration tötet“ standen. Die Bundespolizei schaltete deswegen den Staatsschutz ein, der für politisch motivierte Taten zuständig ist.

Vor dem sächsischen Landtag wurden Ende Juli vier Männer erwischt, während sie menschliche Konturen aufsprühten. Nach Angaben der Polizeidirektion Dresden bekannte sich die „Identitäre Bewegung“, eine rechtsextreme Strömung, zu den asyl- und fremdenfeindlichen Angriffen. Sie marschiert auch regelmäßig bei der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung mit.

Die sächsischen Linken haben seit Jahresbeginn 34 Anschläge auf Büros, Übergriffe auf Wohnungen und Infostände sowie Bedrohungen von Mitgliedern registriert. Dazu gehörten 29 Sachbeschädigungen, 25 davon an Abgeordnetenbüros, wie die Partei mitteilte. Die meisten Vorfälle gab es im Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge.

LVZ

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: Borna (LK Leipzig)

NS-verherrlichende Schmierereien

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Sonntag Schmierereien in der Bornaer Gerhart-Hauptmann-Straße an­gebracht. Vermutlich mit einer Schablone sprühten sie auf die Außenwand der Sporthalle, den Gehweg und die Fahrbahn den Spruch „Nationaler Sozialismus Jetzt!“ in einer Größe von 60 mal 30 Zentimeter. Auf einem Stromkasten hinterließen sie „Deutschland den Deutschen“ auf. Der Sachschaden an der Turnhalle beläuft sich auf circa 500 Euro, hat die Polizei mitgeteilt. Die Schmierereien entstanden zwischen Sonnabend, 19.30 Uhr, und Sonntag, 10.30 Uhr.

 

Von okz

LVZ

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: Böhlen, Neukieritzsch, Lobstädt (LK Leipzig)

Rechte Schmierereien in Dresden und Leipziger Umland

Leipzig. Die Polizei hat in Dresden vier Schmierer, die Umrisse von Menschen auf den Boden gesprüht haben sollen, gestellt. Die Zeichnungen erinnerten an Leichenumrisse von Tatorten. Einer der Männer im Alter zwischen 31 und 50 Jahren habe sich am Samstag auf den Boden gelegt, während ein anderer die Konturen mit Sprühkreide nachzeichnete, wie die Polizei in Dresden am Montag mitteilte. Die Polizei geht von einem politischen Motiv aus, da die mutmaßlichen Täter die Aktionen in Verbindung zu den jüngsten Anschlägen in Frankreich und Deutschland stellen. Der Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Seit etwa einer Woche hatten die Leichenumrisse an den Bahnhöfen in Heidenau, Königstein und Dresden die Polizei beschäftigt. Am Samstag meldete die Bundespolizei auch in den Bahnhöfen Böhlen, Neukieritzsch und Lobstädt im Landkreis Leipzig jeweils einen „nachgestellten Tatort“. Neben den dortigen Zeichnungen verteilten die Täter rote Farbe und Zettel, auf denen beispielsweise „Migration tötet“ oder „Merkel-Volkstod“ stand.

LVZ

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: Grimma (LK Leipzig)

Rassistische Onlinekommentare verurteilt

 
Der Strafrichter des Amtsgerichts Grimma hat am Montag einen 43-jährigen Wurzener wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 1950 Euro verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte in einem Online-Kommentar am 29. Januar Asylbewerber als „Viehzeug“ beziehungsweise „Viecher“ bezeichnet hatte, die „schön kostenlos Taxi fahren können“ und „unsere Frauen vergewaltigen“. Mit dem Urteil von 150 Tagessätzen zu je 13 Euro ist das Gericht nur wenig unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft geblieben, die 165 Tagessätze beantragte, hat das Amtsgericht mitgeteilt. Der Verteidiger plädierte auf Freispruch, da er meinte, die Äußerungen fielen nicht unter den Volksverhetzungsparagrafen, sondern seien – wenn auch inakzeptabel – noch von der Meinungsfreiheit gedeckt.

Der Angeklagte selbst räumte zwar ein, dass der Kommentar von ihm stammt, meinte aber, er habe nur die Asylbewerber gemeint, die Straftaten begehen. Weder der Argumentation der Verteidigung noch den Einlassungen des Angeklagten vermochte das Gericht zu folgen. Es wies vielmehr darauf hin, dass es bei diesen Bezeichnung nicht um eine sachliche Diskussion gegangen sei, sondern eine reine Schmähung vorliege.

Bei der Bemessung der Anzahl der Tagessätze berücksichtigte das Gericht einerseits das Geständnis des Angeklagten, andererseits aber auch die elf Voreintragungen im Bundeszentralregister, die Tatsache, dass keine Reue bei dem Wurzener zu sehen war und dass es sich um eine „schwerwiegende Äußerung“ handelt. Die Höhe des einzelnen Tagessatzes beruht darauf, dass der 43-Jährige Arbeitslosengeld II bezieht. Der Angeklagte kann innerhalb einer Woche Berufung gegen das Urteil einlegen.

Von okz

LVZ

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: Wurzen (LK Leipzig)

chronik.LE

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: Wurzen (LK Leipzig)

Sachbeschädigung an Wohnung von Geflüchteten

In der Nacht von Samstag, den 02.07 auf Sonntag den 03.07 zerstörten Unbekannte die Fensterscheiben eines Wohnhauses, in dem mehrere geflüchtete Familien wohnen. Zusätzlich äußerten Sie rassistische Beleidigungen.

chronik.LE

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: Wurzen (LK Leipzig)

Rassistische Beleidigungen gegen Geflüchtete in Wurzen

In Wurzen wurde ein Geflüchtete aus einem vorbeifahrenden Auto mit Gesten und Aussagen rassistisch beleidigt.

chronik.LE

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: Wurzen (LK Leipzig)

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