460 Einträge in der Chronik

: Naunhof/Ammelshain (LK Leipzig)

Bedrohung einer Person.

Parlamentsanfrage Kerstin Köditz

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: Grimma (LK Leipzig)

Neonazis versuchen Punker auf Ballonfest in Nerchau anzugreifen

Bei den dritten "Airlebnistagen" in Nerchau versuchten zwei Neonazis einen Punker, welcher zu Gast auf dem Fest war, anzugreifen. Sie wurden von der Security daran gehindert.

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: Wurzen (LK Leipzig)

Scheiben von Geflüchteten-Wohnung in Wurzen eingeworfen

Am Freitagabend wurde die Scheibe einer Wohnung von Geflüchteten in der Wurzener Bahnhofstraße eingeworfen. Die Wohnung befindet sich im Erdgeschoss, hier lebt eine Familie mit 4 Kindern.

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: Borna (LK Leipzig)

Rassistisches Plakat an Büroräumen von Bon Courage angebracht

Am Dienstag Vormittag brachten Unbekannte ein rassistisches Plakat mit der Aufschrift "Wir wollen hier keine Moslems" an die Außenfassade der Räumlichkeiten des Vereins in Bon Courage in Borna an. Bereits im Mai diesen Jahres verübten Unbekannten einen Anschlag auf das Büro des Vereins, dabei zerstörten Sie eine Fensterscheibe und verteilt eine übelriechende Säure im Inneren.

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: Grimma (LK Leipzig)

Mutmaßliches Mitglied der "Terrorcrew Muldental" freigesprochen

 
Ein mutmaßliches Mitglied der rechten „Terror Crew Muldental“ ist vom Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung freigesprochen worden. Aus Sicht des Amtsgerichts Grimma blieben zu viele Zweifel an einer Tatbeteiligung des 26-Jährigen. Es sei nicht mit ausreichender Sicherheit nachgewiesen, dass dieser an einer Schlägerei am Himmelfahrtstag 2013 in Bennewitz bei Wurzen beteiligt gewesen sei, begründete Richter Ralph Kehe am Dienstag die Entscheidung.

Der Angeklagte selbst hatte in der Verhandlung angegeben, an jenem Tag nicht vor Ort gewesen zu sein. Vier Zeugen, die am Tattag verletzt worden waren, sagten aus, sie könnten sich nicht an das Geschehen erinnern. Dass die Zeugen aus Angst geschwiegen hätten, sei nicht auszuschließen, sagte der Richter. Es könne sein, dass Druck auf sie ausgeübt worden sei. „Aber ich weiß es nicht“, betonte Kehe.

Besonders verwundert zeigten sich Richter und Staatsanwalt über die nahezu gleich lautenden Aussagen der Zeugen. „Bei mir ist der Eindruck der Absprache entstanden“, stellte Kehe klar. Dass sich einer der Zeugen nicht einmal daran erinnern wollte, bei der Anfertigung eines Phantombilds mitgewirkt zu haben, sei nicht nachvollziehbar. So blieben Zweifel an der Unschuld des Angeklagten.

Daran könnten auch die Handyfotos nichts ändern, die ein von der Verteidigung berufener Zeuge präsentierte. Diese sollten beweisen, dass der Angeklagte zur Tatzeit weit von Bennewitz entfernt den „Männertag“ gefeiert hatte. Ob die Daten auf dem Handy manipuliert seien, könne er nicht feststellen, so der Richter. Dies müsse er aber auch nicht, weil die vorliegenden Aussagen eine Verurteilung ohnehin nicht zugelassen hätten. So bleibe letztlich der von Staatsanwalt und Verteidiger geforderte Freispruch.

Von LVZ

LVZ

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: Borna (LK Leipzig)

Borna

 
Unbekannte Brandstifter haben in der Nacht zu Freitag das an der Bundesstraße 95 in Borna aufgestellte Banner zur Anne-Frank-Ausstellung angezündet und vollständig zerstört. Das teilte Andreas Rauhut vom Flexiblen Jugendmanagement des Landkreises Leipzig mit. Die Organisatoren der Schau seien „zutiefst erschüttert und verurteilen diese Tat aufs Schärfste“, so Rauhut. Das Andenken an Anne Frank derartig zu schänden, sei eine abscheuliche Tat.

Wie die Polizei erklärte, sei das Banner etwa gegen 23.10 Uhr mutmaßlich mit Hilfe von Brandbeschleunigern entzündet. Unter dem einstmals etwa 4,5 mal zwei Meter großen Transparent wurde eine Petroleum-Flasche gefunden, so die Beamten am Freitagnachmittag.

In einer ersten Reaktion äußerte sich Thoma Voigt, Vertreter des Landkreises Leipzig, schockiert: "Diese gehässige Tat hat nichts mit politischer Auseinandersetzung zu tun und hat in unserer demokratischen Gesellschaft nichts verloren. Es bestürzt mich, dass nach dem Anschlag auf das Büro von Bon Courage im Juni diesen Jahres nun dieses Plakat und damit eine Ausstellung angegriffen wird, welche sich gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung stark macht. Ich hoffe, dass diese demokratieverachtenden Angriffe schnellstmöglich aufgeklärt werden". so der Beigeordnete in einer Mitteilung.

Die Wanderausstellung, die die Geschichte der jüdischen Familie Frank erzählt, wird seit dem 1. September bis zum Monatsende noch in Borna gezeigt. Anne Frank wurde von den Nationalsozialisten erst zur Flucht und dann zum jahrelangen Versteck in Amsterdam gezwungen. Ihre Erlebnisse hielt sie in einem Tagebuch fest. Mit 15 Jahren starb das Mädchen im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Quelle: LVZ, bw / mpu

 

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: Wurzen (LK Leipzig)

Rassisistische Demonstration in Wurzen

Nach einer Auseinandersetzung zwischen Geflüchteten und Besuchern einer Pizzeria folgten am darauffolgenden Montag, den 29.08.2016 ca. 300 Personen einem Aufruf zu einer Kundgebung auf dem Bürgermeister-Schmidt-Platz. Diese Versammlung ist mutmaßlich durch einen bekannten Wurzener Neonazi und Fußballhooligan angemeldet worden. Als Redner traten u.a. Markus Johnke (ehem. Legida-Akteur) und Benjamin B. (MMA-Freefighter, Fußballhooligan) auf.

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: Wurzen (LK Leipzig)

Fremdenfeindliche Beleidigung einer Person aus Syrien in der Öffentlichkeit.

Parlamentsanfrage Kerstin Köditz

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: Wurzen (LK Leipzig)

Nachdem mehrere Gäste einer Pizzeria, darunter auch mindestens ein in der 90er Jahren aktiver Neonazis, einen Flüchtling aus Marokko rassistisch attakierten, kam es vor der Pizzeria zu einer Auseinandersetzung. Dabei wurden einige Personen leichtverletzt und die Pizzeria beschädigt. In der Öffentlichkeit wurde der Vorfall zu einem „Überfall durch Asylbewerber“ aufgebauscht, ohne jedoch genauere Hintergründe zu kennen. In sozialen Medien, wie Facebook, häufen sich gewalttätige Äußerungen und rassistische Anfeindungen.

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: Wurzen (LK Leipzig)

Fensterscheiben gesprengt und eingeschlagen

Wurzen, 29.08.2016: In der Nacht von Freitag auf Samstag (27.08.2016) wurden mehrere Fensterscheiben des Kultur- und Bürger_innenzentrums D5 in Wurzen durch Unbekannte zerstört. Das D5 ist der Sitz des Netzwerks für Demokratische Kultur e.V. (NDK). Insgesamt wurden fünf Fensterscheiben im Erdgeschoss eingeschlagen, davon wurde eine mutmaßlich durch eine Explosion zerstört. Ermittler der Polizei stellten am Samstagmorgen Reste eines Knallkörpers sicher. Zeug_innen hatten in der Nacht gegen 3 Uhr Lärm auf dem Domplatz gehört, u.a. durch Böller-Explosionen, und mindesten drei Personen weglaufen gesehen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 600 Euro.

Vermutungen legen nahe, dass die Zerstörungen rechtsextrem motiviert waren und in Zusammenhang mit einem gewalttätigen Vorfall an einer Wurzener Pizzeria stehen könnten. Dort gab es einige Stunden vorher eine Auseinandersetzung, an welcher mehrere Flüchtlinge und Deutsche beteiligt waren. Zu dem Verlauf dieser Auseinandersetzung, bei der u.a. die Eingangstür und Mobilar der Gaststätte beschädigt und Personen verletzt wurden, gibt es unterschiedliche Aussagen.

Das NDK engagiert sich zusammen mit vielen Ehrenamtlichen für Geflüchtete in Wurzen und Umgebung. In der Vergangeheit waren der Verein und das D5 bereits mehrfach Ziel von Angriffen. So wurden im Oktober 2012 Hakenkreuze an die D5-Eingangstür gesprüht, 2014 wurde ein Sprengstoffanschlag auf das damalige Büro des NDK in der Bahnhofstraße verübt.

www.ndk-wurzen.de

 

 

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