Ausstellung "Rechte Gewalt in Sachsen"

Was ist rechte Gewalt? Wie häufig sind Menschen davon betroffen? Wie wirkt sich rechte Gewalt auf die Betroffenen aus und welchen Einfluss hat sie auf die Gesellschaft? Was führt zu rechter Gewalt und wer genau ist davon betroffen? Was kann jede_r Einzelne tun?

Seit 1990 wurden zehntausende rechte und rassistische Gewalttaten in Deutschland verübt, mindestens 184 Menschen kamen dabei ums Leben. In rechten Gewalttaten kommt die tief verankerte Vorstellung zum Ausdruck, dass Menschen auf Grund bestimmter Merkmale nicht gleichwertig seien.

Zur Ausstellung:

Die Ausstellung „Opfer rechter Gewalt in Sachsen“ zeigt das Ausmaß rechter Angriffe in Sachsen, beleuchtet die dahinterliegenden Einstellungsmuster und zeigt den gesellschaftlichen Umgang mit rechter und rassistischer Gewalt auf. Darüberhinaus informiert die Ausstellung darüber, was jede_r von uns gegen rechte und rassistische Gewalt unternehmen kann. Die Ausstellung basiert auf Zahlen und Statistiken der Opferberatung für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt des RAA Sachsen e.V. und der Studie „Fragile Mitte - Feindselige Zustände“ der Friedrich Ebert Stiftung.

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Friedrich Ebert Stiftung Sachsen, der Courage-Werkstatt für politische Bildung (NDC Sachsen) sowie dem Kulturbüro Sachsen im Jahr 2015 erarbeitet. Für die Unterstützung danken wir der Amadeu-Antonio-Stiftung

Wie kann die Ausstellung gebucht werden?

Die Ausstellung kann direkt bei uns gebucht werden. Die fünf Tafeln sind leicht zu transportieren. Zur Aufstellung benötigen Sie ca. 30 qm Ausstellungsfl äche. Die Macher_innen der Ausstellung, stehen gerne mit ihrem Wissen und Erfahrungen als Referenten, für die Gestaltung des Rahmenprograms zur Verfügung.

Für Buchungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an ausstellung@raa-sachsen.de