News

Hier finden Sie eigene Meldungen, sowie Informationen von Kooperationspartner und Medien, die in Zusammenhang mit unserem Aufgabenbereich stehen.

Pressemitteilung

"Die Bundesregierung muss Verantwortung für eine dauerhafte Förderung des Engagements gegen Rechtsextremismus übernehmen."

Gutachten im Auftrag von Verbänden, Gewerkschaften und Initiativen erklärt dauerhafte Förderung für verfassungsrechtlich möglich. Fehlende Kontinuität in staatlicher Unterstützung für Initiativen stärkt Neonazis und Demokratieverdrossenheit.

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Stellenausschreibung

Beraterin / Berater in der Opferberatungsstelle Chemnitz

Im Rahmen einer Elternzeitvertretung ist im Projekt Opferberatung – Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt des RAA Sachsen e.V. ist ab 01.Mai 2013 bis 31. Dezember 2013 (Verlängerungsoption bis 31.12.2014) eine Teilzeitstelle in Chemnitz zu besetzen.

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Pressemitteilung Netzwerk Tolerantes Sachsen

Dresden, 11. Februar 2013

Das Netzwerks Tolerantes Sachsen zur Abwicklung von Projektschultagen des Netzwerks für Demokratie und Courage

Erste drastische Auswirkungen der Mittelkürzungen für sächsische Initiativen im Landesprogramm Weltoffenes Sachsen

Die mit Haushaltsbeschluss von Dezember 2012 von CDU und FDP vorgenommenen Mittelkürzungen im Landesprogramm Weltoffenes Sachsen für Initiativen zur Demokratieentwicklung führen jetzt zu ersten Schließungen. Das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC), von Anbeginn Mitglied im Netzwerk Tolerantes Sachsen, ist der erste Träger, der die massiven Kürzungen der Staatsregierung im Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“ zu spüren bekommt. Das NDC muss sein Büro in Leipzig schließen und kann für große Teile Sachsens damit keine Projektschultage mehr anbieten.

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Stellenausschreibung

Der RAA Sachsen e.V. hat zum 01.03.2013 die Stelle als

Bereichsgeschäftsführer/Bereichsgeschäftsführerin

für das Projekt: Beratungsstellen für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt

zu besetzen.

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Im Schatten der NSU: Die unglaubliche Geschichte einer Opferhelferin

Im Schatten der NSU: Die unglaubliche Geschichte einer Opferhelferin Die Stimme der Namenlosen

Vor gut einem Jahr flog die NSU-Terrorzelle auf. Die Berichterstattung warf ein grelles Licht auf die Fehler von Behörden.

Und auf das Ausmaß der Neonazi-Netzwerke, die unser Land überziehen. Der Skandal brachte Aufmerksamkeit und überstrahlt doch auch das tägliche Elend, die kaum vorstellbare rechte Gewalt, der auch immer wieder Studierende zum Opfer fallen: wenn sie in Parks von Nazis zusammengeschlagen werden oder man sie vor einem Supermarkt mit einer Pistole bedroht. Am helllichten Tag. Dies ist die Geschichte einer Frau, die sich wehrt, und die unseren Reporter bat, sie lieber nicht zu fotografieren. Dies ist die Geschichte von Anastasia Krotova.

Von Michael Kraske

Anastasia Krotova hat in diesem Gerichtssaal zuletzt als Beobachterin viele seltsame Geschichten gehört: von einer brennenden Scheune, vom Gerücht über den Opa eines Angeklagten und von ominösen Schulden. Zur Aufklärung der unfassbaren Tat haben die kruden Aussagen nichts beigetragen. Auch nach etlichen Verhandlungstagen schwebt der Prozess um den grausamen Tod des Obdachlosen André K. am Leipziger Landgericht in einem Zustand der Ahnungslosigkeit. Fünf junge Männer sind wegen Totschlages angeklagt. Einige von ihnen sehen aus wie große Jungs. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, André K. an einem Wartehäuschen aus dem Schlaf gerissen und dem wehrlosen Mann mit Tritten das Gesicht und die Rippen zertrümmert zu haben. Einer schlug mit einem Samurai-Schwert zu, bis die Klinge abbrach. Einige Angeklagte haben bereits gestanden, dabei gewesen zu sein. Als Motiv gaben sie an, der Obdachlose habe Schulden bei einem von ihnen gehabt, man habe ihm eine Abreibung verpassen wollen. Nicht nur Anastasia Krotova fragte sich, wer wohl einem Obdachlosen Geld leiht.

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Pressemitteilung Netzwerk Tolerantes Sachsen

Bautzen, den 24.11.2012

Netzwerk Tolerantes Sachsen fordert Dialog über falschen Innenausschussbeschluß

Sprecher_innenrat: „Die von der CDU-FDP-Koalition geforderte Zweckbindung für Jugendarbeit der Großverbände im Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ (WOS) droht professionelle Demokratiearbeit zu schwächen. Dieser künstliche Gegensatz zwischen Großverbänden und Demokratieinitiativen, der über die Zweckbindung erfolgt, steht gegen unsere Erfahrung einer funktionierenden Zusammenarbeit.“

Stellungnahme des Netzwerk Tolerantes Sachsen zu den Veränderungen beim Förderprogramm WOS durch die Koalitionsfraktionen der CDU und FDP


Wir, das Netzwerk Tolerantes Sachsen, begrüßen die vom Innenminister Ulbig zugesagte Aufstockung der Mittel des Landesprogramms WOS um eine Million Euro. Darüber hinaus freut es uns, dass Mittel darauf verwandt werden, die Jugendarbeit in der Sächsischen Verbändelandschaft (von Katastrophenschutz bis zu den Sportorganisationen) zu stärken.

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Pressemeldung des Netzwerk Tolerantes Sachsen

Netzwerk Tolerantes Sachsen

Pressemitteilung Wurzen, 22.11.2012

Netzwerk kritisiert Statement des Innenministers zur Einstellungsstudie der FES und die geplante Halbierung des "Weltoffenen Sachsens (WOS)" für sächsische Initiativen*

Das Netzwerk Tolerantes Sachsen sieht mit der am letzten Montag veröffentlichten Studie zur Verbreitung rechter Einstellungsmuster die Notwendigkeit der Arbeit sächsischer Initiativen bestätigt. Es lädt passend hierzu ab morgen zum Landestreffen unter dem Motto "In Zukunft -- demokratischer!" ein, um über die Situation im Freistaat zu diskutieren.

Die am 12.11. vorgestellte Studie "Die Mitte im Umbruch" der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt erschreckend deutlich, wie sehr die Demokratie auf dem Prüfstand steht. Die Leipziger Forscher attestieren 15,8 Prozent der Menschen in Ostdeutschland ein "geschlossenes rechtsextremes Weltbild".

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Informationen zu Protest-Aktivitäten gegen rassistische Sachsentour

Hier werden wir ständig die uns bekannten Aktivitäten gegen die geplante Tour der NPD veröffentlichen. Außerdem gibt es hier Downloads für Plakate, Flyer und Infozettel. Dank an das Kulturbüro Sachsen für die Zusammenstellung.

Bisher bekannte Termine für Gegenveranstaltungen:

30. Oktober

CHEMNITZ:

  • Erstaufnahmeeinrichtung Adalbert-Stifter-Weg: Kundgebung 9:30-11:30

  • Türkischer Kulturverein Zieschestraße: Kundgebung 11:30-13:30, eventuell Einladung auf Privatgelände des Kulturvereins

PLAUEN:

  • Lutherplatz /Dobenaustraße: Kundgebung 14:30-16:00 mit Reden vom OB Plauen, Runder Tisch Plauen, Islamisches Zentrum/Flüchtlingsrat (NPD-Kundgebung: Burgstraße/Theaterstraße)

  • Asylunterkunft Kasernenstraße: Menschenkette vor Eingang zur Asylunterkunft 17:00 bis Open End durch Runder Tisch Plauen unter Beteiligung Aktionsbündnis Gegen Rechts im Vogtland (NPD-Kundgebung auf der Straße gegenüber Kasernenstraße/Mückenbergstraße)

  • in der Asylunterkunft: Fest für Demokratie und Vielfalt auf Einladung der Landkreisverwaltung, des Eine Welt e.V. und des Aktionsbündnisses gegen Rechts im Vogtland

1. November

DRESDEN:

  • ab 10 Uhr Treff vor der Moschee zur Unterstützung der Aktion der Gemeinde; Dresden-Cotta, Moschee der DITIB, Hühndorfer Str. 14

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Asyl und Religionsfreiheit sind Menschenrecht.

STELLUNGNAHME ZUR RASSISTISCHEN ANTI -ASYL UND
ANTIMUSLIMISCHEN KAMPAGNE DER NPD SACHSEN.


Menschenrechte sind das Fundament demokratischer Werte. Deshalb setzen sich die Unterzeichner_innen dieser Stellungnahme für menschenwürdige Bedingungen für Asylsuchende sowie die Gewährleistung der Religionsfreiheit und die Wertschätzung der Religionen ein.
Rassismus ist alltägliche Realität in Sachsen. Unterhalb von körperlicher Gewalt und (Neo)Nazi-Kampagnen erfahren People of Color* (POC) und Migrant_innen z.B. auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt oder bei Disco-Einlass-Kontrollen rassistische Ausgrenzung und sind in gesellschaftlichen und politischen Institutionen unterrepräsentiert.
Die Ablehnung des Grundrechts auf Asyl und der antimuslimische Rassismus sind ein Teil dieser alltäglichen Realität. Die Unterzeichnenden engagieren sich für eine demokratische und diskriminierungsfreie Gesellschaft und solidarisieren sich mit den Betroffenen von Rassismus.
Wir weisen die NPD-Kampagne gegen Asylsuchende sowie gegen muslimische Glaubensstätten und Vereine in Sachsen entschieden zurück.

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